Gesangsverein BASF-Siedlung e.V.
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Neue Sänger und Sängerinnen gesucht...


Die Vereinschronik des Gesangverein BASF-Siedlung Maxdorf e.V.  


Bereits in den 30er-Jahren bestand eine Sängerabteilung der Siedlergemeinschaft Fußgönheim.

Erste Veranstaltungen führen uns in das Jahr 1937, wo sich kurz vor Weihnachten die Sängerabteilung mit ihrem Dirigenten Fritz Weiß im „Gasthof Leidenberger“ traf zur ersten gemeinsamen Weihnachtsfeier der Siedlung.

Weiter wird berichtet von der Verlegung der Singstunden in das Carl-Bosch-Feierabendhaus, das von seinem Gründer für kulturelle Veranstaltungen konzipiert worden war. Hier fanden auch die ersten Konzerte und Feste statt.

Jäh unterbrochen wurden alle Aktivitäten durch die Kriegsjahre und es war erst nach 1945 möglich die regelmäßigen Singstunden wieder aufzunehmen. Bereits nach kurzer Zeit konnte man der Sängerabteilung dank ihres Dirigenten Fritz Weiß ein beachtliches musikalisches Niveau bescheinigen. Der Ausdauer und dem Einsatz sowohl des Dirigenten als auch jedes Beteiligten ist der Sängerabteilung zum Verein vollzogen werden konnte.

Am 16.01.1949 war es dann soweit! Der Gesangverein der BASF-Siedlung Fußgönheim. Erster Vorsitzender wurde der Sänger Rudolf Brehm, 2. Vorsitzender Ludwig Herrmann, Kassierer Wilhelm Jochim und Schriftführer Karl Wächtler. Die Leitung des Chores übertrug man Oskar Schmitt. In den Jahren 1949 bis 1952 zeigte der neugegründete Verein sein Können bei zahlreichen internen und externen Veranstaltungen und bewies sich nicht nur durch musikalische Darbietungen als Kulturträger der Siedlung.

In der Vorstandschaft wurde durch die Erkrankung von Rudolf Brehm ein Wechsel notwendig. Seit 1951 war Wilhelm Jochim der 1.Vorsitzende. In seine Amtszeit fiel auch die Fahnenweihe im Juni 1952 einer der Höhepunkte des Vereinslebens. (Siehe Eingangsbild

Die Jahre danach sollten sich für den Verein als glücklose Zeit erweisen. Die Mitgliederzahl verringerte sich Zusehens, da kaum Neuzugänge zu verzeichnen waren. Um sich selbst ein Sängerpotential heranzuziehen, gründete man 1980 unter dem 1. Vorsitzenden Karl-Theo Knecht einen Kinderchor, der allerdings nur 3 Jahre bestand.

Aus dieser Situation heraus wurde der Gedanke geboren, einen Frauenchor ins Leben zu rufen, und am 25.10.1973 setzte man dies in die Tat um. Da sich der Abwärtstrand des Männerchors weiterhin fortsetzte, gab es nur eine einzige logische Schlußfolgerung - die Zusammenlegung von Frauen- und Männerchor (1984). Zum 40jährigen Jubiläum der Siedler-Sänger kann man dem gemischten Chor mit Stolz bescheinigen, die musikalische Qualität des Männerchors der Gründerjahre durchaus erreicht zu haben.